Ich höre nicht auf zu träumen …

„Träum du nur weiter …“ (vom Weihnachtsmann oder was auch immer) – die Reaktionen, als ich Ende 2013 beschloss die Weitreise alleine zu unternehmen waren vielfältigst… von ironisch bis ungläubig. Manchmal mit einem sarkastischen Unterton versehen nach dem Motto „das wollen wir ja mal sehen“.

Hmmm … meine Träume ließen sich davon nicht beirren – auch wenn immer wieder Zweifel aufkamen („geht eh nicht“, „kannst du nicht“) oder andere an mir zweifelten. In 2014 hab ich mir dann eine Auszeit gegönnt und bin zu den Inspirationstagen von Steffen Kirchner gegangen (http://www.steffenkirchner.de/live-seminare/inspirationstage-seminarwoche.htm). Es war an der Zeit mein Leben neu zu sortieren. Meine Beziehung war gerade in die Brüche gegangen, eine Lungenentzündung hatte mich ausgeknockt. Zeit sich zu sortieren … und neu auszurichten!

In dieser Woche begann ich wieder meine Träume anzuschauen, vorauszuschauen, mir eine Vorstellung zu machen von dem, was mir vorschwebte. Ich las die „10 größten Bedauern, die Menschen auf dem Sterbebett plagen“ und wählte mir den Jahressong „Hör nicht auf zu träumen“ von Xavier Naidoo. In dieser einen Woche entstand ein Bild, eine Vorstellung, eine Vision von meiner Reise mit der Überschrift Sinnstifterei – wwc (world wide coaching). Diese Collage hängt bis heute in meinem Büro! Sie ist und war meine Inspiration zumindest mal auf das Losfeld zu marschieren.

 

2015 nahm ich mir wieder eine Auszeit mit Barbara Loring-Class’ „Die Lebensfilmreise“ (http://www.mein-lebensfilm.eu/) auf La Palma – eine Woche, in der acht Frauen gemeinsam „das Drehbuch ihres Lebens“ schreiben und bebildern oder verfilmen. In dieser Woche entstanden so starke Bilder und Vorstellungen, dass der Rest des Jahres der Planung für meine Weltreise gewidmet war. Die entstandene Collage und der Film dazu waren wie Raketentreibstoff für mein Vorhaben! Mein Jahreslied war 2014 war „Happy“ von Pharell Williams … nome est omen 😉

Die Feinplanung der Reise machte ich mit Hilfe der 7 Lebensbereiche von Stefan Merath (http://www.unternehmercoach.com/coach-unternehmer-coaching-jahresplanung-warum.htm ). Ich machte mir konkrete Vorstellungen für alle 7 Lebenbereiche (Persönlichkeit & Lernen, Freude & Emotionen, Partnerschaft & Familie, Freunde & Netzwerk, Körper & Gesundheit, Finanzen & Materielles, Unternehmen und Unternehmer sein). Welche Vorkehrungen darf ich treffen, welche Maßnahmen ergreifen, dass ich in allen Bereichen die Basis für das Gelingen meiner Vision lege.

Am 4. Januar 2016 ging es dann los. Und siehe da … alles hat sich bereits im ersten Halbjahr meines Reisejahres 2016 erfüllt! Und noch viel mehr! Begleitet hat mich mein Jahressong „Ein Hoch auf uns“ von Andreas Bourani … „ein Hoch auf das was vor uns liegt, auf dieses Leben, auf den Moment, der immer bleibt ….“

Jetzt – in der Mitte meiner Jahresreise durch die Welt ergab es sich, dass ich Barbara Loring-Class wieder in der Toskana treffen durfte und ich nahm die Gelegenheit wahr, die Seminarwoche „Mein Lebensfilm“ erneut mitzumachen… Am ersten Tag noch dachte ich „was soll ich denn jetzt schon für die Zukunft visionieren da ich doch mitten in meiner Vision „Traumreise“ stecke!“ – und ließ einfach los, ließ meinen Gedanken freien Lauf! Wie es der Zufall so will hatte ich gerade das Buch von Carina Herrmann gelesen (http://www.pinkcompass.de/) gelesen „Meerblick statt Frühschicht“ (https://www.piper.de/buecher/meerblick-statt-fruehschicht-isbn-978-3-492-30838-0), das endet mit den Themen des Zurückkommens, sich wieder Einfindens ins „normale Leben“ nach einem Reisejahr.

Und dann begann ich weiter zu träumen …. eine Vorstellung zu entwickeln von meinem Leben „danach“ – nach der großen Reise! Ja, reisen bildet – eröffnet neue Möglichkeiten, neue Denkweisen … es gilt sie festzuhalten, zu visionieren, sie zu gestalten und dann … konkret zu planen. Ok, soweit bin ich im Moment noch nicht. Doch die Vorstellung ist konkret, macht mein Herz hüpfen und darf jetzt reifen … ich freue mich darauf was sein wird in 2017 nach meiner Rückkehr. Der passende Song dazu wird mich noch finden in den nächsten sechs Monaten, die mich nach Nord- und Südamerika führen werden.

Ja, warum erzähl ich euch das jetzt?

Mir ist sehr bewusst geworden, wie wenige Menschen sich eine klare Vorstellung ihres Lebens machen, auch ihrer Unternehmensentwicklung, sich nicht damit beschäftigen, was sie erfüllt und zufrieden macht. Das hat nichts mit Haben und Besitzen zu tun (viele Visionen und Lebensbilder enthalten vor allem Zahlen, Daten, Fakten über Besitztümer und Finanzen). Die Vorstellung von Leben, die ich in meinen jährlichen Visions-Wochen jeweils entwickelte, waren hoch emotional und drehten sich um mein Sein:

– wer will ich sein, welches Bild von mir Selbst habe ich

– welche Werte sind mir wichtig

– welche Überzeugungen sind dabei hilfreich, welche hinderlichen Glaubenssätze darf ich noch bearbeiten

– wie drückt sich das aus in meinem Verhalten (ich sehe mich dann immer selbst schon in verschiedenen Situationen oder an bestimmten Orten)

– in welchem Umfeld (Menschen und Orte) fühle ich mich wohl

– und was bringe ich an Fähigkeiten mit oder welche Kompetenzen möchte ich noch erwerben

Sich in dieser Form mit sich selbst auseinander zu setzen (dieses Vorgehen basiert übrigens auf der von Robert Dilts kreierten „Dilts-Pyramide“) entfaltet in dir ein Gefühl zu dir, deinen tiefen Bedürfnissen und damit deinem Leben, wie es dir gefällt. Dann wird´s auch was mit der Umsetzung … denn erst die starken Emotionen verleihen deinen Träumen Flügel zur konkreten Umsetzung! Ein Denkgebilde wird das nicht erreichen…

 

Fazit: willst du ein anderes, erfüllteres Leben mach dir eine Vorstellung davon, geh träumen, dann reichere die Träume an mit starken Bildern, Songs oder auch Gerüchen oder Geschmäckern … mach dir eine Collage, hör dir den Song täglich an, baue dir hilfreiche Leitsätze und lies sie mehrmals täglich … und siehe da – dein Traum wird wahr!

 

Bitte fang also an zu träumen …
und dann lebe deinen Traum!

Nicht, dass du am Ende deines Lebens einmal sagen musst … „ach, hätte ich doch…“ (http://www.welt.de/vermischtes/article13851651/Fuenf-Dinge-die-Sterbende-am-meisten-bedauern.html)

 

P.S.: meine Visionen kultiviere ich übrigens täglich. Die Jetzt!-App (http://jetztalsapp.de/app-anleitung/) ist dabei mein kleiner Helfer. Täglich zeigt sie mir mein Zielbild und mein Lebens-Motto, die Leitsätze verstärken meine Überzeugungen und ich kann mich täglich daran messen, wie gut es mir gelingt meine Überzeugungen zu leben. Und das Beste ist, dass ich auch gleich mein Tagebuch darin führen kann … also mit Bild und Text meinen Tag Revue passieren lassen kann … das ist die für mich beste Form der Focussierung auf meine Visionen und Ziele! Und – es funktioniert!

 

Meine Motivations-Songs:

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1 Antwort

  1. Miriam sagt:

    DANKE! Für vorgelebte Inspiration – die hier nochmal zum Nachlesen steht mit der konkreten Anleitung für ein eigenes, traumhaftes Leben in Fülle! Danke für diesen gemeinsamen Weg auf diesem wundervollen Planeten liebe Marion :-)