Australien – ein Roadtrip der Superlative!

Jep – ich bin in Australien gelandet dank Dani Grund (www.weltkopfunter.de), die ich in der Workation kennen- und schätzen lernen durfte! Dank ihr und ihrem Paul bin ich per Camper unterwegs auf Roadtrip durch den fantastischen Süd-Westen Australiens. Und darüber bekommt ihr jetzt natürlich Bericht – in Wort und Bild! Viel Freude dabei!

Australien: Roadtrip Sued-West

Perth, 16.4.:

Nach einem kleinen Umweg noch auf Bali lande ich heute ganz planmäßig in Australien… das Flugzeug ist voller Urlaubsheimkehrer. Australier, die von ihrem „Mallorca“ zurückkehren. Gesittet, herzlich, familiär. Kenne ich von Mallorcaflügen auch anders. Hier ist keiner betrunken, randaliert oder hebt Biergesänge an. Im Gegenteil, ein herzliches Miteinander, z.B. bei der Kinderbetreuung, helfende Hände wo es geht. Australien wirft hier schon sein Strahlen voraus.

Als das Flugzeug gelandet ist – kein „Klack“ der Sitzgurte. Alles bleibt ruhig, alles sitzen – wirklich bis das Flugzeug am Finger hält. Erst da stehen die ersten auf. In gesitteter Art und Weise, zuvorkommend sich gegenseitig beim Entladen der Gepäckfächer unterstützend. Auch als es etwas dauert, bis der Ausgang aufgeht, bleibt die Stimmung gelassen fröhlich.

Ja bin ich denn hier im Wunderland???

Ja, das bin ich, denn es geht genauso weiter.

  • Der Zöllner plaudert mit mir freundlich in „hochenglisch“ woher ich komme, wie es mir gehe, wie lange ich bliebe.
  • Ein Inspektor, der mich nach Lebensmittel-Einfuhren fragt, scherzt mit mir und holt seine wenigen Brocken Deutsch für mich raus.
  • Am Gepäckband hilft man mir, meine Tasche hochzuheben, macht Platz für den anderen.
  • Am Ausgang werden meine suchenden Augen aufgefangen und es fragt mich eine Dame, ob sie mir helfen kann
  • Der Taxifahrer ist freundlich und zurückhaltend neugierig und hilft mir bei der Adresssuche

Ich sag´s euch… schrieb ich noch vor kurzem „Ich will wieder nach Hause“ – so würde hier der Artikel wohl die Überschrift tragen: „Hier bleibe ich für den Rest meines Lebens!“

Noch keine 24 Stunden hier hat Perth – oder vielmehr die Menschen hier – mein Herz erobert! Soviel Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Verbindlichkeit, Ehrlichkeit an einem Tag lässt die Wüste deutscher Unverbindlichkeit in bunten Farben aufblühen! ;-)

Stell dir vor:

Der Busfahrer bedankt sich bei dir, dass du mit ihm gefahren bist! Und jeder Fahrgast bedankt sich beim Busfahrer, wenn er aussteigt!

Ein Fahrgast verpasst seinen Bus, springt in den nächsten rein und bittet den Busfahrer, den verpassten Bus einzuholen… und der tut das!

Jeder grüßt beinahe jeden – ein Augenkontakt genügt und ein fröhliches „Hi Guys“ ertönt. Geht man auf die Seite, weil ein Radler kommt, ist ein Thanks selbstverständlich – und nicht nur dahingemurmelt sonder lauthals voller ehrlicher Freude.

Das ließe sich fortfahren…. ich bin gespannt, wie viele Schätze ich sammeln und nach Hause bringen darf an menschlich-sozialen Kompetenzen und Einfühlungsvermögen. Ich vermute – das wird China mehr als aufwiegen und noch für 1 Jahr Deutschland oder mehr reichen!

 

17.4. Scarborough

Ich habe wundervoll geschlafen in meinem schönen Gästezimmer bei Dani und Paul. Die beiden sind ja über´s Wochenende verreist, so dass ich alleine hier bin – ich fühle mich wie zu Hause.

Heute morgen bin ich zum Frühstück in die Strand Bar da gab es mal so ein richtige gesundes Müslifrühstück mit Joghurt und Erdbeeren. Sehr genial nach den letzten 4 Wochen Eier oder Pfannkuchen ;-). Direkt vor der Bar fährt der Bus ab…. Richtung Perth Centre. Also – nach dem Frühstück rein. 4,50 Dollar bis zum Bahnhof der Schnellbahn. In 20 Minuten bin ich mitten drin – oder vielmehr am Elisabeth Quai. Wow! Genial schön: alles neu – erst vor 2 Jahren fertig geworden ist, die Verbindung zwischen Fluss und Stadt heute Fußgängerpromenade und Schiffanlegestelle, überspannt von einer wunderschön geschwungenen Fußgängerbrücke, überragt vom Belltower, einer modernen Glaspyramide, die die Glockenspiele von Big Ben und Westminster Abbey nachspielt.

Ich schlendere umher, genieße die Meerluft und die Aussichten – auch wenn es heute etwas bewölkt ist, so sind die Panoramen mit den Wolkentürmen umso eindrucksvoller. Am Jetti – das weiß ich schon – ist Segway WA – und ich hatte mir für heute schon ausgemalt eine Tour zu machen. Also rein und gebucht: die East Tour nach South Cove, einer Nobel-Wohngegend an einer kleinen Bucht. Hier standen früher wohl Industriebauten, nun ist es ein sehr feines Wohngebiet mit netten Appartement- und verschiedenartig zusammengebauten Reihenhäuschen. Richtig schöne bunte Mischung allerlei architektonisch geschmackvoll aneinander gereiht. Ich genieße die Fahrt mit Michael, denn ich bin sein einziger Gast heute… wir ratschen viel, er erzählt über seine Reisen, ich über meine… langsam gewöhne ich mich auch ein wenig an den Akzent.

Nach 1,5 Stunden sind wir zurück am Elisabeth Quai und ich nehme den nächsten Bus Richtung Innenstadt und Subway. Ach ja – übrigens: in Perth ist in der ganzen Innenstadt Busfahren kostenlos! Für jeden! Vier Linien durchqueren die gesamte Innenstadt – du hüpfst einfach rein und fährst solange du Lust hast kreuz mal quer (Hop-on Bus nur ohne teuren Zutritt).

Was ich auch noch bemerkenswert finde: es gibt Free-Wifi wohin ich auch komme… und das ganz ohne lästige Anmeldeprozeduren. Warum geht das nicht überall auf der Welt? Ist doch Service und hilft Menschen sich besser zurecht zu finden! Dank diesem Service finde ich nämlich auch ganz leicht wieder zurück nach Scarborough mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Einfach gegoogelt und fertig. Ein First-class-Service am Besucher würde ich mal sagen. Hut ab Perth!

 

  1. bis 20. April

Inzwischen sind Dani und Paul – die Eigentümer meines wundervollen Gästezimmers zurück. Wir genießen die Zeit miteinander: ratschen, spazieren am Strand, genießen schöne Cafés und leckeres selbstgekochtes Esse… Laid-back – wie es hier heißt.

Am Mittwoch fahren wir gemeinsam nach Freemantle – eine kleine Stadt an der Küste vor Perth direkt an der Mündung des Swan-Rivers. Und ich sag euch was – das kleine quirlige Städtchen mit seinen Loft-Häuschen, dem Südstaatenflair, dem Cappuccino-Strip , dem Fischerhafen gleich neben dem Strand und der Atmosphäre eines spanisch-italienischen Sommerstädtchens kombiniert mit der Architektur englischer Bäderstädte und Südstaaten-Balkonen hat mich total gefangen genommen! Jaaaa, ich weiß schon (hab ich schon x-mal gesagt) : ich hab mich in Freemantle verliebt! Hier könnte ich den Rest meines Lebens bleiben! Ein wenig ist es wie mein Santa Catalina (auf Mallorca) vor 15 Jahren… einfach bezaubernd!

Wir genießen den Tag hier und kehren zum Sonnenuntergang zurück nach Scarborough. Denn morgen geht es los. Der Campervan wird noch eingeräumt, ich bekomme meine Einweisung und darf eine erste Runde drehen mit dem VW T4 – in Langversion … ich fahre also mit dem Streched Camper ;-) sehr cool! Vorfreude!

 

Donnerstag, 21. April

Es geht los! Am Vormittag verstaue ich meine 7 Sachen in den geräumigen Schubladen und mache es mir gemütlich im Camper. Dani zeigt mir die Komplettausstattung – besser ist meine Küce auch nicht ausgestattet! Wow – einfach großartig! Es ist an alles gedacht. Noch ne Runde einkaufen und den Kühlschrank bestücken … am wichtigsten: Sunset-Bier und einen guten Sauvignon Blanc für die Abende auf dem Campingplatz! Aber auch für feste Nahrung ist gesorgt – italienische Salami, Oliven, Käse, Ciabatta, Spaghetti und Tomatensugo, Minestrone. Ihr merkt schon – kein Reis, kein Curry …. nein – davon hab ich für die nächsten Jahre auf Vorrat genug! Natürlich auch für´s Frühstück Obst, Müsli, Joghurt und Espressocafe. Die Reise kann beginnen!

Ich verlasse also Scarborough auf der Küstenstraße gen Süden, an Freemantle vorbei Richtung Rockingham. Den ersten Stop mache ich am Woodman Point National Park, eine schöne Dünenlandschaft und ein Strand der wie ein Halbmond daliegt in beide Richtungen. Weiter geht´s an den Henderson Cliffs vorbei Richtung Rockingham. Der Ort liegt auf einer Halbinsel, die eine große Bucht bildet – die sogenannte Saftey Bay. Auch hier genieße ich den Ausblick in die Halbmondförmige Bucht in der kleine Jungs auf Kajaks paddeln. Wie ich lese gibt es hier Delfine – ich sehe jedoch keinen, dafür ein paar Pelikane! Mein Ziel war ja eigentlich kurz vor Bunbury anvisiert, doch immer wieder verlocken mich Nebenstraßen an Seen entlang zu fahren oder in großzügiges Farmland mit Pferde-Koppeln abzubiegen. Im Zickzack gelange ich nach Mandurah. Auf der Old Coast Road fahre ich zwischen Meer und Seen auf einer Art Landbrücke mit unglaublich schönen Ausblicken von Brücken und Seeufern auf den Binnensee und seine Inseln. Langsam wird es Zeit einen Campingplatz anzufahren, denn laut Dani ist die Zeit der Dämmerung nicht ganz ungefährlich, denn die großen Hüpftiere hier, Kängurus, pflegen zu dieser Zeit aktiv zu werden… kaum gedacht, schon stehen sie am Wegesrand! Große, graue sind es . Ich fahre langsam und mit offenen Augen auf die Straßenränder. Und habe das Glück viele von ihnen zu sehen, manche bleiben stehen, viele drehen sich um und hüpfen davon… mein erstes „Wildlife-Erlebnis“ – yeah!

Auf halber Strecke zwischen Mandurah und Bunbury liegt ein Campingplatz am Lake Preston und ich komme genau richtig für den Sunset. Schnell eingecheckt, ein Bier geköpft … und den Himmel bestaunt, der sich wundervoll verfärbt. Mein erster Abend und meine erste Nacht auf dem Campingplatz kann kommen!

Prost!

 

Freitag 22. April

Meine innere Uhr weckt mich wie immer um 7.00 Uhr… ich bin die einzige Wache auf dem Campground… ein kleines Frühstück und schon geht´s los. Auf der Old Coast Road Richtung Bunbury (kurz nach Abfahrt noch ein kleiner Adrenalinschock, als ein großes Kangutuh versucht vor mir die Straße zu überqueren… glücklicherweise hat es im letzten Moment einen Haken geschlagen zurück ins Gebüsch!). Ich will zum Dolphin Discovery Center um die Delfine zu beobachten. Laut meiner persönlichen „Reiseleiterin“ Dani (www.kopfweltunter.de) kommen die Delfine bis zum Strand. Um 9.00 Uhr treffe ich ein. Und eine Stunde später der erste Delfin. Faszinierend! Doch einer ist keiner … also nehm ich die Möglichkeit wahr mit dem Boot rauszufahren zum Dolphin-Watching. Boah! Gänsehaut und Tränen in den Augen. Wir sehen vom Boot aus Gruppen spielender Delfine mit Babys, eine Gruppe, die auf den Wellen surfen und einige größere Gruppen, die schlafen. Wusstet ihr dass Delfine nur 30 Sekunden Schlafphasen haben…. hier in dieser geschützen Bay ziehen die Delfinmamas ihre Jungen auf. Die Herren der Schöpfung bleiben nur so lange, bis die Kleinen aus dem Gröbsten raus sind, dann verzupfen sie sich (wie im wahren Leben ;-)). Die Mütter bleiben bis das Wasser zu kalt ist. Ich bin gerade noch rechtzeitig hier, dennn Ende April ziehen auch die Mamas weiter… bis auf eine kleine Gruppe, die immer hier leben. Dieser Vormittag auf dem Boot in der Bay war einfach unbeschreiblich schön!

Im Cafe Dome (so was wie das Cappuccino für die Balearen) genehmige ich mir einen leckeren Mittagssnack und dann geht´s weiter Richtung Busselton – immer am Strand entlang und durch schöne Brackwassergebiete, in denen sich viele Vögel tummeln, an riesigen Viehweiden mit Rindern entlang und durch Buschwerk und Wald. Ein langes Stück führt durch einen regelrechten Zauberwald mit umgefallenen Bäumen, alten, verfallenen Brücke und kleinen Bächen… immer wieder halte ich an um die Natur in mich einzusaugen. Am Forestbeach zwischen Brackwasserkanal und Meer mache ich einen Zwischenstop und schaue den Fischern zu. Um diese Zeit sind die Lachse hier habe ich vernommen und sehe die riesigen Brackel von Fischen, die hier aus dem Wasser gezogen werden.

In Busselton erwartet mich der längste Jetty der Südhalbkugel mit 1,8 km. Den will ich auf alle Fälle bewandern. Es ist grad ein schönes Licht, etwas diffus leuchtet die Sonne durch eine Wolkenschicht. Den ganzen Steg entlang wird kräftig gefischt und das mit Erfolg! Ich genieße den Spaziergang ins Meer und zurück und mache mich auf die letzte Etappe nach Dunsborough, meinem heutigen Zielpunkt. Es ist fast Sonnenuntergang und ich lasse mich noch für einige Zeit am Strand nieder. Es scheint Ebbe zu sein, denn Sandbänke ragen aus dem Wasser, auf denen Mensche – ja was wohl? – angeln. Orange-rosa Licht taucht alles in eine märchenhafte Atmosphäre. Ich muss aber los, denn der Campingplatz liegt vor den Toren der Stadt und ich will nicht riskieren, dass er schließt, bevor ich einen Platz habe. Gesagt, getan. Ein schöner Campground auf grüner Wiese erwartet mich und dazu ein Sunset der Extraklasse – natürlich begleitet vom obligaten Sunset-Bier (in diesem Fall Radler, das ich mir für die Fahrt eingekauft hatte und das ganz vorzüglich schmeckt!).

What a day… I am happy!

 

Samstag, 23. April

Der Morgen beginnt mit dem ländlichen Bauernmarkt in Dunsborough. Eine gemütliche Atmosphäre… ich wandle zwischen den Ständen, kaufe mir einen leckeren Cappuccino am Reef Break Wagen und wandle zum Strand. Relaxte Samstags-Atmosphäre.

Dann geht´s los die Küstenstraße entlang. Eagles Bay mit der Eagles Brewery an einem begnateten Ort und bester Aussicht. Mein nächster Halt ist an der Bunkers Bay. Der ganze Strand ist voll von Anglern! Es ist Lachssaison…. sie sind alle auf der Jagd! Angeln ist hier echter Sport. Einer von ihnen gibt mir Tips! „Dort hinten ist gerade eine Schule unterwegs, wenn ich da hingehe, habe ich eine Chance einen Fang zu sehen“. So ist es… die Fischer holen fette Brocken aus dem Wasser. Gelagert werden sie im nassen Sand. Es herrscht ein reges Treiben an diesem Strandabschnitt, dem ich begeistert folge. Im Strandcafe genieße ich abschließend den Blick auf die Bay bevor es weitergeht zum Naturalist Lighthouse, dem Leuchtturm an der Spitze der Landzunge.

Die Location ist atemberaubend! Das tiefblaue Meer, die grünen Hügel… hier wandert es sich gut – der Cape-to-Cape-Wanderweg geht hier durch. Ich gönne mir die Führung auf den Leuchtturm und genieße die faszinierende Rundumaussicht.

Weiter geht’s der Küste entlang … die Sugarleaf Rocks sind ein Aussichtsplatz der Extraklasse! Ebenso die Slippery und Torpedo-Rocks. Im kleinen Örtchen Yallingup beobachte ich fasziniert die fliegenden Wellen! Das türkisfarbene Wasser, die rollenden Wellenberge und die grünen Abhängen bilden eine landschaftliche Symphonie der Extraklasse. Hier würde ich gerne bleibe, doch der Campingplatz ist ausgebucht…. also weiter Richtung Margaret River.

Auf dem Weg passiere ich unendlich viele Winerys, weitflächige Weinstockpflanzungen bedecken das Land, traumhaft schön gelegene Weingüter laden zur Verkostung ein. Ich fahre weiter durch diese Landschaft der Extraklasse durch traumhafte Eukalyptusalleen. Immer wieder laden Abstecher zur Küste ein. Die Canal Rocks locken mit rötlichen Felsformationen, das kleine Örtchen Gracetown mit seinem Bootshafen und einem Surferspot der Extraklasse lässt mich erneut verweilen.

Kurz vor Margeret River biege ich gen Küste ab, denn ich bilde mir heute einen Sunset-Abend an der Küste ein. Mit Glück bekomme ich einen Platz auf dem Campground in dem kleinen Ort Pevelly, dem Margaret River vorgelagerten Surfspot mit seinen mannigfachen Buchten und Stränden. Zum Sunset stehe ich – wie viele andere auch – oberhalb der Strandbuchten und genieße den außergewöhnlichsten Sonnenuntergang meines Lebens…. der Himmel brennt förmlich! Hier bleibe ich erstmal … dieser Ort ist mit seiner chilligen Atmosphäre, den Surfer-Kneipen und den Stränden dem Paradies schon sehr nahe….

 

Sonntag, 24. April

Das Leben meint es gut mit mir! Ok, der Himmel ist bedeckt, dafür bilden die Wolken die reinsten Gemälde. Ich bleibe ja heute noch hier auf dem Campground, deshalb mache ich mich nach einem ausgiebigen Frühstück auf eine kleine Tagestour. Die Caves Road entlang geht es gen Süden Richtung Augusta – natürlich nicht ohne den einen oder anderen Abstecher. Der erste führt mich zum Redgate Beach. Ein einsamer Strand mit türkisfarbenem Wasser und rundgewaschenen Felsformationen zum drauf rum kraxeln… was ich natürlich ausgiebig tue. Allein den Wellen, die um die Felsen tosen, zuzusehen ist Meditation pur… ein paar Möwen und Stelzenläufer leisten mir Gesellschaft.

Nächste Station ist Hamelin Bay, wo laut Dani die Stachelrochen bis an den Strand kommen. Heute scheint ihnen der Wellengang zu tosend. Das türkise Wasser und der weiße Strand faszinieren auch so, dazu die weißen Sandsteinfelsen in außergewöhnlichen Formationen. Der alte abgebrochene Jetty ist ein Fotomotiv für sich.

Als ich so den Strand entlangwandere und zum zweiten Mal an einer Familie vorbeikomme, geschieht mir wieder Ungewöhnliches. Die Frau kommt spontan auf mich zu und bietet mir aus ihrer Keksdose selbstgebackene Zitronenmacarones an! Einfach so! Sie sah mich den Strand entlanggehen und hat sich spontan entschlossen mir etwas anzubieten! Was für eine Herzlichkeit! Sie ist ursprünglich aus Queensland, lebt jetzt aber in Perth und macht derzeit Urlaub hier in Augusta mit der Familie (es sind Ferien). Wieder einmal bin ich zutiefst gerührt von der Menschlichkeit und Herzlichkeit der Australier!

Weiter geht die Fahrt durch Zauber-Eukalypthuswälder … die Karriwäler. Die Bäume sind riesig und stehen wie die Soldaten stramm Seit bei Seit. Eine grafische Anordnung, wie sie schöner nicht sein kann. Und gerade scheint die Sonne durch und bestrahlt alles in zauberhaftem Licht. Ich Glückskind!

In Augusta angekommen genehmige ich mir einen Kaffeklatsch mit zuckersüßem Orangen-Mandel-Kuchen und Blick auf den Fluss und getrennt durch eine Landzunge daneben das Meer. Eine schöne Aussicht, wenngleich bei etwas grauem Himmel und leichtem Regen. Ich genieße einfach die Sonntagsatmosphäre im Cafe.

Langsam reißt der Himmel auf und ich mache mich auf den Weg zum Cape Leeuwin mit seinem Leuchtturm an der Spitze. Immer wieder halte ich an Lookouts, denn das Meer und die vorgelagerten Felsinseln sind einfach zu beschaulich! Auf einem Parkplatz gesellt sich ein Herr zu mir und fotografiert ebenso…. dann steigt er wieder in sein Auto zu seiner Frau … um kurz danach wieder anzuhalten und auszusteigen, zu mir zu kommen und mich zu fragen, ob er ein Foto von mir machen soll! Wie freundlich und ich nehme gerne an! Er ist mit seiner Frau ebenfalls hier auf Reisen und gibt mir noch ein paar Tipps für schöne Plätze mit auf den Weg, bevor er sich verabschiedet und abfährt.

Am Cape Leeuwin kann ich mich nicht sattsehen an den roten und schwarzen Felsformationen und –gebilden. Knorrige Bäume liegen in Windrichtung am Boden, kleine Gewächse ducken sich tief in die Ritzen, Muscheln und Schnecken krallen sich fest, ein altes Wassersystem plätschert vor sich hin…. Fotomotive ohne Ende! Ich kann gar nicht genug bekommen von diesen filmreifen Kulissen, die die Natur hier gestaltet. Traumhaft!

Der Tag wird abgerundet von einem phänomenalen Sonnenuntergang an der Flussmündung des Margaret Rivers mit dramaturgisch perfekten Licht- und Wolkenverhältnissen! Rundherum erfüllt darf der Abend kommen – mit einer Pizza und einem Glas Weißwein im Seagarden.

 

Montag, 25. April

Nun geht es also weiter Richtung Südküste. Erstes Ziel ist Pemberton. Auf dem Weg dahin weist mir das Navi kleinere Straßen abseits des Highways… und ich kann mich an den Landschaften gar nicht genug sattsehen! Prächtige grüne Weiden, Baumalleen, Seen und Waldgebiete wechseln sich ab. Dazu habe ich heute einen tiefblauen Himmel mit weißen Wölkchen… schöner geht nimmer!

Auf einem Überlandstück halte ich auf einem Kilometer gefühlte 100 mal an um zu fotografieren. Plötzlich kommt ein Bauer auf seinem Quad hinter mir angefahren und fragt mich „is everything ok? Are you lost? Can I help you?“ – ich bin sprachlos … er hat wohl gesehen, dass ich immer wieder angehalten und ausgestiegen bin und hat sich kurzerhand auf den Weg gemacht, mir zu helfen! Wie großartig!!!! Diese Menschen hier sind einfach phänomenal herzlich und hilfsbereit… jetzt habe ich fast täglich so eine Begegnung. Unglaublich!

Vor Pemberton beginnt der Karri Forest Explorer – eine Straße die durch die gigantischen Eukalyptus-Wälder führt. Die Bäume sind riesig und betören nicht nur durch ihren Duft, der durchs Fenster in den Wagen weht, sondern auch durch ihre geraden, glatten, fast weißen Stämme. Später sehe ich, dass sie sich wohl schälen – vermutlich nach einem Brand (so jedenfalls habe ich es an den verschiedenen frischen Brandstellen am Highway gesehen). Mein erster Abzweig führt zu den Beedelup Falls im gleichnamigen National Park. Ein kleiner Rundweg führt mich durch die haushohen Baumgiganten, über eine Hängebrücke und – tja – an einem mickrigen Wasserfällchen vorbei zu einem verschlafenen, smaragdgrünen Waldsee. Ein traumhafter Platz für mein Picknick!

Ich folge dem Karri Forest Explorer weiter bis Pemberton, einem verschlafenen kleinen Nest mit einer bezaubernden Tea-Bar an der Straße. Hier trifft sich wohl alles, was durchfährt zum Mittagssnack. Jedenfalls ist es sehr umtriebig im Garten gleich neben der alten Dampflock.

Gleich hinter Pemberton biege ich in den Gloucester Park ab. Denn hier weiß ich, dass es einen Karri-Baum gibt, den man an einer Art Leiter (nichts anderes als in den Stamm gehauene Nägel) besteigen kann. Wahrhaftig ein Abenteuer (das ich gerne auslasse ;-)), aber ich schaue fasziniert den Jugendlichen zu, die wie Äffchen in den Wipfel des Baumes kraxeln. Dort ist eine Aussichtsplattform, die früher von den Fire Fighters genutzt wurde um Waldbrände auszumachen. Der Rundweg durch den Wald ist angereichert durch Summen und Vogelpfeifen – und wie immer bin ich fast allein unterwegs auf den kleinen Wanderungen.

Als nächstes biege ich ab zum Big Brook Dam. Ein kleiner Stausee (na ja … big ist da eher übertrieben), der im Sonnenlicht wie ein Diamant glitzert und einen weissen Strand bietet! Welch ein Kontrast zu all dem Grün rundherum dieser weiße Sand am smaragdgrünen Wasser.

Jetzt aber los, wenn ich noch vor Dunkelheit mein Abendziel Walpole erreichen will. Und ja – ich schaffe es gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang hinter den Hügeln. Das Nornalup Inlet, ein Binnengewässer vom Meer gespeist liegt still da, nur ein Opa ist mit seinem Enkel am Bootsanlegesteg am Fischen. Schade, dass ich kein Bierchen mehr habe. Hier wäre der perfekte Platz zum Sunset-Bier ;-) – geht aber auch ohne.

Wenn die Sonne hier untergegangen ist, wird es sehr schnell dunkel. Um halb sechs ist dann der Tag praktisch rum. Ich sollte mich also sputen noch einen Campingplatz in der letzten Dämmerung zu finden. Und schwups – gesagt getan … einen Kilometer hinter Walpole liegt ein wundervoller Campground direkt am Colemine-Beach. Das Büro hat zwar schon zu, aber eine Telefonnummer für den Nachtservice verhilft mir schnell zu meinem Stellplatz unter Eukalyptus-Bäumen und das lauten Rufen der Kookaburras läutet meinen Feierabend ein… jetzt noch Bilder sichten und aufbereiten, den Tagesreport schreiben und den morgigen Tag vorbereiten. Dann freue ich mich auf mein warmes Nest in meinem Schneckenhaus.

 

Dienstag, 26. April

Ich werde geweckt vom heftigen Plätschern auf dem Autodach! Es gießt in Strömen! Oh weh … duschen also auf dem Weg zur Dusche?

Na halb so schlimm …. natürlich hört es zur rechten Zeit auf und ich komme trocken ins Waschhaus und wieder zurück. Das war´s dann aber auch… es schüttet schon wieder!

Ich beschließe mir erstmal ein Frühstück zu organisieren – im Trockenen – und fahre nach Walpole rein. Danach habe ich noch für Vorräte an Sundowner Bier gesorgt und schon kann es wieder auf die Piste gehen. Erste Station das „Valley of the Giants“. Hier gibt es einen Treetop-Trail, der 40 m über dem Boden auf Höhe der Baumwipfel entlangführt. Und schwups bin ich da und es hört auf zu regnen! Danke lieber Petrus ;-)). Ich laufe den Trail gleich zweimal! Macht echt Laune, die etwas schwankenden Brücken zwischen den Baumriesen zu gehen und in die Tiefe hinunterzuschauen. Gestern war´s genau andersrum…. da hatte ich Genickstarre vom Raufschauen!

Weiter geht´s die Küste entlang – natürlich nicht ohne immer wieder Abstecher zu machen. Die Peaceful Bay (liegt wirklich wie im Winterschlaf da, dann der phänomenale Parry Beach mit seinem tiefblauen Wasser, den flachen runden Steinbuckeln und den fliegenden Wellen. Ich setze mich auf die runden Felsen und beobachte die fliegenden Wellen, als ein Regenbogen am Horizont flach über dem Wasser erscheint! Sowas hab ich ja noch nie gesehen! Großartig!

Und weiter geht´s zur Williams Bay. Hier erwarten mich die Green Pools und die Elefant Rocks. Unglaublich! Würde ich es nicht mit eigenen Augen sehen – ich würde es nicht glauben! So türkis ist das Wasser! Die runden Felsen gleichen wirklich Tieren, mit Fantasie auch Elefanten… über einen dicken runden Felsen geht es zum Elefant Grove, ein schmaler Durchgang auf den nächsten Beach, der mich allerdings nasse Füße kostet. Macht nichts, denn der Blick ist es allemal wert! Einmalig! Würde es nicht so herbstlich wehen, hier würde ich mich niederlassen für den Rest des Tages.

Auf dem Weg zurück zum South Coast Highway liegt noch etwas versteckt ein kleiner See mit abgestorbenen Baumstümpfen darin … eine mystische Landschaft, die gerade streifenweise in Sonne getaucht wird.

Doch dann hätte ich was verpasst ;-): auf dem Weg Richtung Denmark schüttet es noch einmal aus Kübeln – und einer der farbenfrohesten Doppel-Regenbogen, die ich je gesehen habe, spannt sich über das quietschgrüne Weideland.

In Denmark angekommen schaue ich mich erstmal ein wenig um, tanke, kaufe mir einen Cafe und genieße ihn am Fluß in der überdachten Picknick-Ärea. Und schwups, der nächste Regenbogen über der Brücke.

Ich will noch ein wenig am Fluß entlang fahren, verfahre mich aber genau in die entgegengesetzte Richtung (haha, einmal kurz nicht aufgepasst und schon abgelenkt) – auf dem Scotsdale Scenic Drive. Wundervolle Landschaften, frisch gewaschen in quietschgrün, schwarze Rinder, weiße Schafe, Pferde und Kanguruhs auf den satten Wiesenhängen und ein Emu und diese Langschnabeligen großen weiß/schwarzen Vögel (hießen die Ibiz?). Wahrlich großartig – die Szenerie im Spätnachmittagslicht!

Irgendwann wird die Straße zur Schotterpiste und ich drehe um… zurück Richtung Denmark. Kurz vor dem Ortseingang – das hatte ich mir gemerkt – liegt der Campingplatz am Riverbend. Da checke ich ein und begutachte meinen Platz schon mal. Schöne Lage hier am Flussufer, alles pickobello.

Es wird Zeit mich zum Sunset zu begeben. Und es regnet mal wieder. Ich fahre am Fluss rauswärts Richtung Ocean Beach. Der Fluss mündet in eine Bay, die Bay in den Ozean, dazwischen Sandbänke und Inseln – eine Landschaft wie gemalt! Und ja – es regnet wieder und gleichzeitig geht die Sonne hinter den Hügeln unter und beschert mir eine fetten Doppel-Regenbogen über dem Strand und Ozean! Welch ein Geschenk!!! Trotz Regen stehe ich hier und genieße mein Sonnenuntergangsbier mit Blick auf den farbenprächtigen Regenbogen am Ocean Beach. Die Krönung eines gelungenen Tages in allen meinen Lieblingsfarben ;-)

 

Mittwoch, 27. April

Plitsch-platsch, es plätschert auf mein Schneckenhausdach… scheint typisches Aprilwetter hier zu sein. Sonne und Regen im Wechsel ;-)

Frischen Mutes und in sonnedurchflutetem Regenlicht mit dem ersten Regenbogen geht´s nach Denmark zum Frühstück ins Ravens – vegan, organic – alles was das Herz begehrt…. und vor allem lecker.

Danach fahre ich fröhlich los Richtung Flussmündung und treffe – auf eine Schar Pelikane, die sich um die besten Happen aus Fischresten streiten. So nah hab ich diese Riesenvögel noch nie gesehen! Beeindruckend!

Nun aber los gen Albany, meinem nächsten Etappenziel. Auf einer Scenic-Seitenstraße werde ich an schöne Spots geführt – den Cosy Corner Lookout. Ein wenig weiter habe ich wieder mal die Chance die scheuen Kanguruhs in Entfernung zu beobachten …. und sie mich! Nicht weit entfernt von Albany und mit vielen Schätzen aufwartend mache ich mich gleich erstmal auf Entdeckungstour auf die gegenüberliegende Halbinsel – dem Walfang-Spot früherer Zeiten. Türkisfarbene Buchten, rötliche Hügel und weiße Strände … die perfekte Mischung für farbenfrohe Fotos … wären da nicht immer wieder fette Regenschauer. Aber was soll´s: nach dem Schauer ist vor der Sonne und andersrum – und schließlich putzen sie mir die Landschaft farbenfroh und bescheren mit tolle Wolken-, Farb- und Regenbogenstimmungen! Dafür nehm ich dann schon mal nass von Kopf bis Fuß in Kauf ;-)

Ich fahre sie alle ab … die Lookouts: den Vancouver Point, den Waterbay Point, zum Walfangmuseum, zum Salmon Holes Lookout, den Blowholes, zum Gap und zur Natural Bridge…

Die beiden letzteren sind mit eleganten, modernen Wegebrücken versehen . eine architektonische Gefälligkeit, gut integriert und den Platz an sich aufwertend… Im Gap gischtet das Meer meterhoch. Der Blick in die Tiefe ist großartig! Die Brücke beeindruckt durch ihre Größe und das fantastische Panorama, das sie umgibt!

Zurück von der Halbinsel mache ich ein Picknick am Inlet und genieße eine halbe Stunde Sonne am Stück, bevor es sich wieder schwarz zuzieht! Deshalb fahre ich nach Albany und wandele ein wenig in der alten Stadt rum … sie mutet mir an wie eine alte Westerncity mit den kleinen Holzhäusern mit Überdach … schöne Atmosphäre! Ich genieße einen Cafe im Postcafe und freue mich wieder einmal der Eindrücke de Tages. Zum Übernachten habe ich mir Emu-Point ausgesucht – der äßerste Zipfel einer Halbinsel südlich von Albany. Auf dem Weg dorthin halte ich am Middelton Beach und sehe, dort geht ein Scenic-Tourist-Drive auf den Hügel hoch … also abgezweigt und hoch auf den Berg Mount Adelaide mit seinem Anzac-Zentrum und vor allem wundervollen Ausblicken auf die Bay und die Halbinsel, die ich am Vormittag erkundet habe. Natürlich beschwert mir das Wetter wieder einen Regenbogen – welch ein Geschenk!

Runter vom Berg geht´s jetzt wirklich nach Emu-Point! Ich nehme noch zwei Jugendliche mit, die zufällig auch auf den Campground wollen, dann bin ich am heutigen Bestimmungsort angekommen, eingecheckt und eingeparkt. Natürlich nicht lange, denn das Sunset-Bier ruft ja! Ab zum Strand also und … ja – atemberaubend, was mich da erwartet! Tolle Farben und Stimmungen und einen Sonnenuntergang im Regen, der wie Feuer brennt. Wow!

Zum Abendessen fahre ich wieder zurück zum Middelton Beach und genieße heute mal ein ordentliches Steak ;-) im Hybla – lecker!

 

Donnerstag, 28. April

Abfahrt! Es geht den South Coast Highway gen Osten! Esperance ist das Ziel für heute … allerdings – wie könnte es anders sein – zieht mich noch ein kleiner Umweg zur Peoples Bay und dem Little Beach … und das hat sich auch wieder mal gelohnt! Allein auf weiter Flur genieße ich die Aussicht auf die wundervolle Bay und am Little Beach sind außer mir noch zwei Fischer – wie immer auf Lachsfang aus. Die weite Landschaft rundrum ist faszinierend, im Hintergrund die hohen Sanddünen, davor die grünen Weiden mit dem Vieh. Beschaulicher geht nimmer.

Doch jetzt aber los … der Highway und 500 km rufen! Musik rein, auf den Highway gebogen und los geht´s durch die unendlichen Weiten australischer Landschaften: Farmland, Weideland und wilde Naturparks wechseln sich ab – alles zusammen unendlich so weit das Auge reicht! Auf 500 km 3 Tankstellen, eine nennenswerte Ansiedlung Ravensthorpe, 10 Autos, die mir entgegenkamen und etwa 3, die ich auf meiner Strecke überholt habe. Die letzten 100 km bin ich hinter einem Roadtrain hergefahren. Das sind Trucks mit einer Zugmaschine und bis zu drei Anhängern! Ich fand es gut so, denn es hatte 2 Vorteile: erstens hat er mir die Spurrillen vom vielen Wasser befreit und 2. wenn ein Kanguruh auf die Straße hüpfen hätte wollen, so lieber vor den Truck als vor meine Kiste… insofern – ich bin gemütlich mit 110 hinter ihm her und sicher in Esperance angekommen. Übrigens – es hat heute den ganzen Tag ordentlich geregnet! Es herbstelt hier ungemein … und ich gönne mir heute auch deswegen mal ein Motelzimmer ;-)) Lori – mein Schneckenhaus hat heute Pause! Gute Nacht …. gääääähn.

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