On my way … Dänemark

Dänemark - der Norden

Dänemark – alles anders. Ganz anders. 3 Farben: blau, grün, sand … wellig, platt, sanft, gelassen, in sich ruhend, fast unspektakulär nach Norwegens Grandiositäten. Übergesetzt bin ich mit der Fähre von Norwegens Langesund, wo ich noch einen wundervollen Tag in der Umgebung verbrachte. Dann ging´s rauf auf den riesigen Pott. Klein Brownie sah aus wie ein Spielzeugauto aus angesichts des Monsterschiffs.

4,5 Stunden und wir landeten wohlbehalten in Dänemarks Norden in Hirtshals. Von dort hatte ich bereits mein erstes Ziel avisiert: der langsam versinkende Leuchtturm von Lokken. Rechtzeitig zu einem großartigen Sonnenuntergang erreichte ich ihn, der bereits den Naturgewalten überlassen ist.

Am heutigen 1. Juli ging´s nach Skagen, wo sich Nord- und Ostsee küssen und vereinen. Leider ein touristisches Spektakel … aber da gewesen sein wollte ich allemal. Der Strand war in eine Richtung die reinste Autobahn, ich aber bog um´s Eck und lief Richtung Westen weiter … da hatte ich ihn dann ganz für mich, den Strand und seine Bewohner aus Flora und Fauna.

Quer durch die Insel führte mich heute die Route, denn ich wollte die Nordseeküste runterfahren… Der Weg ging entlang des Lynnfjorden, eines riesigen Natur- und Vogelschutzgebietes mit unendlicher Weite und überraschenden Ausblicken in den Lieblingsfarben Dänemarks: grün und blau.

Die Strände an der Nordseeküste haben mich begeistert! Soweit das Auge reicht Dünenlandschaft und Sandstrand … und kein einziger Mensch weit und breit.

Dänemarks Inselwelt

Ein bisschen ist es wie im Spielzeugland einer Modelleisenbahn nach den monumentalen Landschaften Norwegens …. bunt, kleingliedrig, enger … Heute habe ich die Seite gewechselt. Nach zwei großartigen Sonnenuntergängen an den westlichen Sandstränden habe ich Dänemark gequert und einige der mit Brücken verbundenen Inseln im sogenannten Inselmeer abgefahren. Schöne, weche, sanfte, hügelige Landschaften mit Wäldern und Wiesen, Feldern und immer wieder Wasser. Kleine Zuckerbäckerstädtchen wie Faaborg, Svendborg oder Nyborg strahlen in der Sonne. Ihre kleinen bunten Häuschen haben Charme und allesamt sind mit Rosen und anderen Blumen umwachsen. Es geht gemütlich zu in Dänemark.

Gelandet bin ich schließlich in Kerteminde, einem sehr beschaulichen Ort am Fjord mit direktem Blick vom Sandstrand auf die Beltbrücke nach Kopenhagen. Der Sonnenuntergang im Meer ist hier leider nicht zu sehen (ist ja die Ostseite), aber ich hoffe auf einen Sonnenaufgang (wenn ich früh aufstehe ;-) – der ist nämlich schon um 4:33 Uhr).

Kopenhagen - einfach mega gute Stimmung

Hier pulst das Leben… egal wo ich hinkomme. Zudem ist Jazzfestival und an jeder Ecke ein Konzert. Im Tivoli gab´s danach auch noch ein Feuerwerk…. diese Stadt ist gar nicht zu beschreiben, die muss man erleben! Morgen dazu mehr …

Kopenhagen Tag 2 – Sonntag

Heute Culture-Clash … eingetaucht in die unterschiedlichen Milieus der Kopenhagener Gesellschaft. Vormittags war ich im Louisiana Museum of Modern Art in Humlebaek etwa 40 km außerhalb Kopenhagens im Norden gelegen. Ein wundervolles Museum direkt am Meer gelegen mit schönen Konzeptionen und einem wundervollen Garten. Ich habe noch selten so viele Alberto Giacometti auf einmal gesehen! (Außer in der Fondation Beyerle in Basel). Ich habe es genossen, mich zwischen dem Bildungsbürgertum (Gold Card Besitzer des Museums) zu tummeln… und vor allem die Ausstellungen und den Garten zu genießen!

Nach meiner Rückkehr am frühen Nachmittag gings wieder mit dem Rad los. Zunächst nach Christiania, der Freistadt in Kopenhagen, die ursprünglich von Holländischen Einwanderern, die von ihren Hausbooten vertrieben wurden, gegründet wurde. Mitten drin ist ein Bereich, in dem Fotografieren streng verboten ist (Wächter achten darauf!). In mit Tarnnetzen verhängten Hütten wird Hasch und Kannabis verkauft – en masse ;-)) und es riecht lecker danach in allen Gassen! Ich hab mich dann an einen Tisch gesetzt in einer Bar, an der einige der abgestürzten Gestalten saßen… und binnen nullkommanix wurde ein Joint rumgereicht (und auch mir angeboten…) Man ist hier ganz schnell aufgenommen und integriert – auch wenn man wie ich den Joint ablehnt ;-)

Noch ganz benommen vom Duft der Rauchwolken aus der Bar (in der übrigens eine sehr gute Blues-Band ihr Bestes gab bei über 30 Grad Außentemperatur), bin ich weiter zum Footmarket an der Strandgade, dem ehemaligen Papierkai. Und hier verging der Rest des Tages im Liegestuhl mit leckerem Essen und zwei Sauvignon Blanc… so lässt sich Leben genießen!

Übrigens – in Kopenhagen ist man entweder auf, in oder am Wasser… egal wie oder mit welchem Gefährt… hier wird das Wasser befahren oder zumindest ein Kopfsprung oder eine Arschbombe vom Kai vollzogen… und das ist Lebensart nicht nur bei über 30 Grad.

Insel Moen - Labsal für die Seele

Zu guter Letzt verwöhnt mich Dänemark noch einmal mit einem Highlight: die Moens Klint – weiße Sandsteinklippen, die in türkis-blaues Meer abfallen, umgeben von einzigartigen Zauber-Buchenwäldern. Meine dreistündige Wanderung auf, über und unter den Klippen am Kieselstrand entlang war wie ein Eintauchen in eine Zauberwelt. Dazu war ich streckenweise ganz allein auf weiter Flur! Ganz anders als man das von deutschen Klippen-Sensationen kennt.

Die ganzen Insel bezaubert mit ihrer sanften Landschaft in den vielen Farben Grün und Blau. Wellige Weitblicke, sanftwogende Felder, Baumalleen und Mohnwiesen sind Labsal für Herz und Seele. Diese Insel sieht mich auf alle Fälle wieder!

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1 Antwort

  1. Micha sagt:

    So schöne Bilder und der Leuchtturm für die „lighthouse SpotterIn “ Connie ;-)

    Warts Du auch bei Tiborøn, wonder Lim Fjord in die Nordsee mündet ?
    Bei Hirtshals müßte ich mal bei Sturm mit Schnellboot anlegen, wegen einem schwer Seekranken !

    Ich weiß genau , welch schönen Strände Di da entdeckst, und bei dem Traumwetter !!!!
    Genieß die skandinavische Atmosphäre bei schönstem Sommerwetter !

    Kuss

    Micha

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